Der botanische Name „althaea“ leitet sich von dem griechischen Wort „altho“ ab und bedeutet soviel wie heilen. Im Volksmund findet man für die Pflanze auch Bezeichnungen wie "Althee", "Alter Thee", "Samtpappel", "Ibischwurz", "Heilwurz", "Weiße Malve", "Adewurz" oder "Schleimwurzel". Das Wort Malve stammt aus dem Griechischen „malakos“ und heißt weich und beruhigend. Es bezieht sich auf die reizmildernden, schützenden Eigenschaften der Pflanze. Eibisch wirkt reizlindernd, hemmt die Aktivitäten der Flimmerhaare in den Bronchien und wird daher noch immer in Hustentees verwendet. Die Bletter in Milch gesotten/ und also warm getruncken/ vertreibet ein jedes Husten (Tabernaemontanus, New Kreuterbuch, 1588). Die heilenden Eigenschaften des Eibisch wurden schon im 9. Jahrhundert v. Chr. beschrieben. Die Wirkstoffe sitzen in den Wurzeln. Zu Pulver zerriebene Wurzeln verarbeitete man früher zu weichen Pastillen und nahm sie bei Halsentzündungen oder Husten.Zahnenden Kleinkindern gab man übrigens früher die Wurzel zum Kauen; getrocknete Wurzelstücke gelten als die ältesten Hustenbonbons. Heilend soll auch der Tee wirken, der als Kaltauszug aus der Wurzel zubereitet wird. Drei Teelöffel Wurzel werden mit kaltem Wasser übergossen und acht Stunden stehen gelassen. Nur leicht erwärmt trinken. Er hilft bei Erkrankungen der Atemwege und der Harnorgane sowie bei Magen und Darmkatarrhen. Äußerlich angewendet wird der Kaltwasserauszug als Gurgelwasser und zu Umschlägen bei Hautkrankheiten verwendet. Eibischextrakte werden auch in Hautkosmetika verwendet.
Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae). Es ist eine einjährige, bis zu 60 Zentimeter hohe Pflanze. Der Bockshornklee ist eng verwandt mit dem Schabzigerklee (Trigonella caerulea). Der lateinische Name foenum-graecum bedeutet „griechisches Heu“. Weitere Namen sind Kuhhornklee, Ziegenhorn, Hirschwundkraut, Rehkörner, Fenugreek, feine Grete, Filigrazie, Schöne Margreth, Siebenzeiten, Stundenkraut, Methika und Philosophenklee.