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Botticelli Primavera Florenz Unikat 100 J.alt. Ziegel 3

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Botticelli Primavera Florenz Unikat 100 J.alt. Ziegel 3

Preis: 19,85 EUR

incl. 19 % UST exkl.

Lieferzeit: 3-4 Tage

 

Sandro Botticelli

1444 -1510

Sie sehen das Unikat:

Der Frühling  -  Primavera

Botticelli schuf dieses weltberühmte Werk um 1482 - Tempera auf Pappelholz,

 203 x 314 cm   Florenz Uffizien 

Das Tafelgemälde wurde für ein Vorzimmer zum Schlafgemach des Lorenzo di Pierfrancesco de Medici, den Hauptauftraggeber Botticellis, gemalt. Dort hing es über einem Sofa neben anderen Gemälden Botticellis, mit denen es in einem inhaltlich-ikonographischen Zusammenhang stand.

Das Bild konnte vom gelehrten und vorgebildeten Kunstbetrachter wie ein Buch gelesen und verstanden werden. Die vordergründige Dar­stellung der Ankunft des Frühlings enthält verschiedene Zeit- und Bedeutungsebenen: Der Windgott Zephyr, die Personifikation der lauen Frühlingslüfte, ergreift rechts im Bild die Nymphe Chloris, die er, wie Ovid beschrieb, gewaltsam zur Frau nimmt. Als Entschädigung für die erlittene Vergewaltigung wird Chloris in Flora, die Personifikation des Frühlings, verwandelt. Um die Zeitdifferenz der beiden aufeinan­derfolgenden Szenen zu betonen, läßt Botticelli die Gewänder der beiden Frauen auf unrealistische Weise in verschiedene Richtungen wehen. Dies erklärt auch das unbe­teiligte Lächeln der Flora (siehe Detail), die die Vergewaltigungs­und Verwandlungsszene neben sich nicht zu bemerken scheint. Ort des Geschehens ist der Garten der Venus, in dem Orangenbäume und Lorbeerzweige als Symbole der Familie der Medici wachsen. Gleichzeitig gilt hier der Garten der Venus als Symbol für die Stadt Flo­renz (Fiorenza), denn rechts unten in der Ecke erscheint die Lilie aus dem florentinischen Stadtwappen. Venus, die zentrale Figur der Kom­position, ist die Herrscherin des Gartens, ihr ist der Frühling allego­risch zugeordnet. Ein weiteres Attribut der Göttin ist der über ihr schwebende Knabe Amor, der mit verbundenen Augen seinen bren­nenden Liebespfeil abschießt. Der Pfeil Amors ist auf eine der drei tan­zenden Grazien gerichtet, die Wol­lust, Keuschheit und Schönheit ver­körpern. Während Cupido auf die Keuschheit zielt, vertreibt der Göt­terbote Merkur am linken Bildrand mit seinem Schlangenstab einige dunkle Wolken, die in den Garten der Venus eingedrungen sind. Auf Szenen und Personal der anti­ken Mythologie zurückgreifend, stellt Botticelli den Sieg der keu­schen Liebe über die sinnliche Begierde dar. Rechts von Venus ist das frühlingshafte Erwachen der sinnlich triebhaften Liebe durch Zephyr und Chloris symbolisiert, links von ihr die Verwandlung der Triebe in keusche und vergeistigte Liebe, die durch Venus, Merkur und die Grazie der Keuschheit repräsentiert wird. Botticelli illu­striert in diesem Gemälde die vom Hofphilosophen der Medici vertre­tene Theorie, daß die Entwicklung des Menschen vom Streben nach materiellen Zielen zur geistigen Erleuchtung führe. Angesichts der Größe dieses Gemäldes beeindruckt besonders die enorme Feinheit, mit der Botti­celli die Details wie die winzigen Blüten auf der Blumenwiese, die kleinteiligen Stoffmuster und die leichte Transparenz der Gewänder naturgetreu dargestellt hat. Bewun­dernswert ist auch die Vielfalt der Pflanzen: Man hat ca. 500 verschie­dene Arten ausfindig gemacht, davon 190 blühende.

 

 

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 Auf einen Ziegel, der ca. 100 Jahre alt ist, habe ich dieses Meisterwerk in einer Spezialtechnik übertragen. Durch die natürliche Oberfläche dieses "Kirchendachbibers" mit seinen Gebrauchsspuren - aus etwa hundert Jahren - erhält dieses Bild seine einzigartige Ausstrahlung  -  es wird zum Unikat !!  

Der große Meister hätte bestimmt seinen Gefallen an dieser Möglichkeit der Darstellung gefunden. 

Der ca. 100 Jahre alte handgefertige Ziegel ist ca. 29 x 18 x 2 cm groß, ca. 2kg schwer und mit einer Aufhängevorrichtung versehen.


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